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Flughafen Zweibrücken kämpft um seinen Ruf

Flughafen Zweibrücken kämpft um seinen Ruf

Zweibrücken. Der Zweibrücker Flughafen-Chef Werner Boßlet kämpft um den Ruf seines Flughafens und prüft nun eine Klage gegen die Pilotenvereinigung Cockpit. Anlass ist die "Flughafen-Mängelliste 2010", die Cockpit gestern vorstellte. Darin werden Zweibrücken vier Sicherheitsmängel vorgeworfen; zwei davon sind nach Boßlets Angaben aber bereits behoben

Zweibrücken. Der Zweibrücker Flughafen-Chef Werner Boßlet kämpft um den Ruf seines Flughafens und prüft nun eine Klage gegen die Pilotenvereinigung Cockpit. Anlass ist die "Flughafen-Mängelliste 2010", die Cockpit gestern vorstellte. Darin werden Zweibrücken vier Sicherheitsmängel vorgeworfen; zwei davon sind nach Boßlets Angaben aber bereits behoben. Cockpit hatte moniert, dass an der Startbahn Warnlichter fehlten. Diese seien jedoch seit dem 23. März in Betrieb, so Boßlet. Auch die automatische Wetteransage Atis funktioniere mittlerweile. "Jeder kann zu uns kommen und sich davon überzeugen, dass das alles da ist. Jeder Pilot sieht das sowieso", sagte Boßlet. Cockpit-Sprecher Jan Kravetz verwies darauf, dass die Mängelliste nur einmal jährlich erstellt werde: "Da ist irgendwann Redaktionsschluss." Außer Zweibrücken rügte Cockpit auch die Flughäfen Heringsdorf, Hof, Leipzig-Altenburg, Mannheim, Memmingen sowie Rostock-Laage. Die Flughäfen Saarbrücken und Hahn wurden nicht beanstandet. red