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Flugbetrieb normalisiert sich nur langsam

Flugbetrieb normalisiert sich nur langsam

Hamburg/Saarbrücken. Die bislang einmalige Sperrung des europäischen Luftraums wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull ist gestern aufgehoben worden. Damit geht eine der größten und teuersten Verkehrsbehinderungen der Geschichte nach gut sechs Tagen langsam zu Ende. "Die Wolke hat sich verzogen", sagte der Sprecher der Deutschen Flugsicherung, Axel Raab

Hamburg/Saarbrücken. Die bislang einmalige Sperrung des europäischen Luftraums wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull ist gestern aufgehoben worden. Damit geht eine der größten und teuersten Verkehrsbehinderungen der Geschichte nach gut sechs Tagen langsam zu Ende. "Die Wolke hat sich verzogen", sagte der Sprecher der Deutschen Flugsicherung, Axel Raab.Es dauert aber noch Tage, bis die Flugpläne wieder eingehalten werden können. An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt wurden gestern zunächst nur 700 statt der üblichen 1400 Starts und Landungen abgewickelt. Es werde mindestens noch weitere 24 Stunden dauern, bis in den hochvernetzten Verkehrsbeziehungen zwischen den europäischen Flughäfen wieder Normalbetrieb erreicht werde, kündigte der Flughafenbetreiber Fraport an. Am Airport Saarbrücken-Ensheim strich die Fluggesellschaft Air Berlin alle Frühverbindungen von und nach Berlin bis einschließlich Samstag. Das Unternehmen wolle seine Crews bis dahin vorrangig einsetzen, um gestrandete Passagiere zurückzufliegen, sagte Flughafen-Chef Friedhelm Schwan. Außerdem gebe es nach dem Luftverkehrs-Chaos der vergangenen Tage auf der Strecke kaum Buchungen. Alle übrigen Verbindungen würden pünktlich bedient. "Ich gehe davon aus, dass wir ab Montag wieder normal fliegen", sagte Schwan. Gestern Abend waren die Flüge von und nach Hamburg ausgefallen.Am Zweibrücker Flughafen kam es gestern vereinzelt noch zu Verspätungen. Der planmäßige Betrieb auf dem Hunsrück-Flughafen Hahn wird erst heute Morgen wieder aufgenommen. dpa/kir