Fifa will nach Skandal-Pfiffen technische Hilfsmittel diskutieren

Fifa will nach Skandal-Pfiffen technische Hilfsmittel diskutieren

Johannesburg. Nach mehreren krassen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen bei der Fußball-WM in Südafrika schließt Fifa-Präsident Joseph Blatter die Einführung von technischen Hilfsmitteln im Fußball nicht mehr aus. "Es wäre unsinnig, sich darüber keine Gedanken zu machen. Wir müssen dieses Thema wieder diskutieren", sagte Blatter gestern in Johannesburg

Johannesburg. Nach mehreren krassen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen bei der Fußball-WM in Südafrika schließt Fifa-Präsident Joseph Blatter die Einführung von technischen Hilfsmitteln im Fußball nicht mehr aus. "Es wäre unsinnig, sich darüber keine Gedanken zu machen. Wir müssen dieses Thema wieder diskutieren", sagte Blatter gestern in Johannesburg.

Ein erstes Gespräch mit den Mitgliedern des International Football Association Board soll es bei einem Treffen Mitte Juli in Cardiff geben. Bisher hatte die Fifa die Einführung eines Chip-Balles oder Videobeweises stets abgelehnt.

Bei der SZ-Umfrage über Hilfsmittel für Schiedsrichter sprachen sich im Internet und am SZ-Telefon insgesamt 33,8 Prozent der Leser für die Einführung des Videobeweises aus. 23,3 Prozent votierten für einen Torrichter, und 42,9 Prozent der Leser wollen keinerlei Regeländerung. > Seiten D 1 bis D 3: Berichte red