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Expertenkommission soll Pannen im Fall Al-Bakr aufarbeiten

Expertenkommission soll Pannen im Fall Al-Bakr aufarbeiten

Vier unabhängige Experten sollen im Auftrag Sachsens Fehler bei der Fahndung nach dem Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr untersuchen. Auch die Umstände seines späteren Suizids sollen sie prüfen. Das beschloss die sächsische Staatsregierung bei einer Sondersitzung. Die externen Kandidaten sollen über möglichst große Erfahrungen im Umgang mit internationalem Terror verfügen, stehen aber dem Vernehmen nach noch nicht fest.

Die Kommission soll einen schriftlichen Bericht über den gesamten Fall erarbeiten, bis hin zur Selbsttötung Al-Bakrs am vergangenen Mittwoch in der JVA Leipzig. Die sächsische Regierung war danach heftig kritisiert worden. Auch Rücktrittsforderungen wurden laut. Morgen will sich in Berlin der Innenausschuss des Bundestages mit dem Fall befassen.