Erst Flugreisen, jetzt Wintersport: Grüne gegen neue Ski-Gebiete

Erst Flugreisen, jetzt Wintersport: Grüne gegen neue Ski-Gebiete

Berlin. Angesichts des Klimawandels haben die Grünen einen Verzicht auf neue Skigebiete gefordert. "Wir müssen nicht auf das Skifahren, sollten aber dringend auf die Erschließung neuer Skigebiete verzichten", schrieb die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Undine Kurth, in einem Beitrag für die "taz"-Wochenendausgabe

Berlin. Angesichts des Klimawandels haben die Grünen einen Verzicht auf neue Skigebiete gefordert. "Wir müssen nicht auf das Skifahren, sollten aber dringend auf die Erschließung neuer Skigebiete verzichten", schrieb die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Undine Kurth, in einem Beitrag für die "taz"-Wochenendausgabe. Wegen des Klimawandels seien immer weniger Gebiete schneesicher. Deshalb weiche der Wintersport in immer höhere und ökologisch sensiblere Lagen aus. Es ist nicht das erste Mal, dass Grünen-Politiker mit radikalen Ideen für den Umweltschutz für Furore sorgen. 1998 forderte deren fremdenverkehrspolitische Sprecherin Halo Saibold Flugbenzin nach dem Steuersatz von Benzin zu besteuern. Der Preis für Kerosin hätte sich damit fast vervierfacht. Saibold sagte damals: "Es reicht vollkommen aus, wenn die Deutschen nicht jedes Jahr, sondern nur alle fünf Jahre eine Urlaubsreise mit dem Flugzeug machen." Oder seltener Skifahren. dpa/red

Mehr von Saarbrücker Zeitung