Empörung über Israels Angriff auf Hilfsflotte

Tel Aviv/Berlin. Der Angriff Israels auf eine Schiffsflotte mit Hilfsgütern für den Gaza-Streifen hat weltweit Empörung ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte eine schnellstmögliche Aufklärung des Militäreinsatzes mit mindestens zehn Toten und brachte hierfür auch internationale Beobachter ins Gespräch

Tel Aviv/Berlin. Der Angriff Israels auf eine Schiffsflotte mit Hilfsgütern für den Gaza-Streifen hat weltweit Empörung ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte eine schnellstmögliche Aufklärung des Militäreinsatzes mit mindestens zehn Toten und brachte hierfür auch internationale Beobachter ins Gespräch. Die EU verurteilte die Aktion scharf und warnte vor einer Eskalation der Lage. In Istanbul und London kam es zu Protesten. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan warf Israel Staatsterrorismus vor. Israelische Soldaten hatten die internationale Flotte in der Nacht auf Montag gestürmt. Die 700 pro-palästinensischen Aktivisten, darunter zehn Deutsche, wollten trotz der von Israel verhängten Seeblockade Hilfsgüter in den Gaza-Streifen bringen. , A 4: Analysedpa