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Die Luft im Saarland wird immer besser

Weniger Luftverschmutzung : Die Luft im Saarland wird immer besser

Die Saarländer müssen sich nach Einschätzung des Umweltministeriums um die Luftqualität nicht sorgen. Die Grenzwerte werden eingehalten.

Die Belastung der Saarländer mit Luftschadstoffen ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Der wegen Dieselfahrverboten in vielen Städten umstrittene Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter wird an allen Messstellen unterschritten. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion und Daten des Immissionsnetzwerks Saar hervor. Damit drohen hierzulande auch keine Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge. „Insgesamt müssen wir uns um die Luftqualität im Saarland keine Sorgen machen. Wir können feststellen, dass die Belastung mit Stickstoffdioxid sogar rückläufig ist“, sagte Umweltminister Reinhold Jost (SPD).

Die höchste Stickstofffdioxid-Belastung wurde an der Mainzer Straße in Saarbrücken gemessen. Dort wurde der Grenzwert im vergangenen Jahr nur knapp unterschritten. Er lag bei im Durchschnitt 39 Mikrogramm und damit leicht über dem Wert von  2017 mit 36 Mikrogramm. 2006 waren es noch 46 Mikrogramm. An weiteren sieben Messstellen im Land blieb die Schadstoffmenge im vorigen Jahr mit Werten zwischen neun und 31 Mikrogramm weit unter dem Grenzwert und geht seit Jahren zurück.

Auch die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub ist stetig gesunken. In den 80er Jahren wurden zum Beispiel in Völklingen noch Werte von mehr als 60 Mikrogramm pro Kubikmeter festgestellt. Der Grenzwert beträgt 40 Mikrogramm. Das Immissionsnetzwerk Saar registrierte im vergangenen Jahr  an den sieben Messstellen Feinstaubmengen zwischen 13 und 20 Mikrogramm. Messstationen stehen in Saarbrücken an der Mainzer und der Stengelstraße, auf dem Eschberg und in Burbach, außerdem in Völklingen, Dillingen, Fraulautern und Biringen.