Die Eckpunkte der neuen Krise der Grande Nation

Paris · Frankreich steckt in der Krise. Dennoch stoßen Reformvorhaben meist umgehend auf Kritik. So ergeht es dem sozialistischen Präsidenten François Hollande , so erging es bereits seinem konservativen Vorgänger Nicolas Sarkozy .Arbeitslosigkeit: Die Arbeitslo sigkeit bewegt sich seit Monaten auf Rekordniveau.

Zuletzt waren fast 3,4 Millionen Menschen (über 10 Prozent) ohne Job. Damit liegt die Quote fast doppelt so hoch wie in Deutschland.

Wachstum: Gleichzeitig kommt das Wachstum in der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone nicht in Gang. In den ersten beiden Quartalen dieses Jahres stagnierte die Wirtschaft sogar.

Handelsdefizit: Frankreich hat eine negative Bilanz beim Austausch mit anderen Wirtschaftsnationen. Das Außenhandelsdefizit betrug im ersten Halbjahr 29,2 Milliarden Euro.

Sparprogramm: Im Kampf gegen die Krise hat sich die Regierung ein Sparprogramm vorgenommen. Bis 2017 plant Paris Einsparungen in Höhe von 50 Milliarden Euro.

Neuverschuldung : Es ist fraglich, ob Frankreich wie zugesagt im kommenden Jahr das EU-Defizitkriterium wird einhalten können (Neuverschuldung nicht mehr als drei Prozent der Wirtschaftskraft). An dieser Hürde war Frankreich in den vergangenen Jahren gescheitert.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort