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Deutschland schaltet sieben alte Atomkraftwerke ab

Deutschland schaltet sieben alte Atomkraftwerke ab

Berlin. Die sieben ältesten Kernkraftwerke in Deutschland werden angesichts der Atomkatastrophe in Japan für mindestens drei Monate abgeschaltet. Dies werde als "staatliche Anordnung aus Sicherheitsgründen" umgesetzt, erklärte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern nach einem Spitzentreffen mit den Ministerpräsidenten der Länder mit Atomkraftwerken

Berlin. Die sieben ältesten Kernkraftwerke in Deutschland werden angesichts der Atomkatastrophe in Japan für mindestens drei Monate abgeschaltet. Dies werde als "staatliche Anordnung aus Sicherheitsgründen" umgesetzt, erklärte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern nach einem Spitzentreffen mit den Ministerpräsidenten der Länder mit Atomkraftwerken. Die Abschaltung betrifft die vor 1980 gebauten AKW Neckarwestheim I, Philippsburg I (Baden-Württemberg), Biblis A und B (Hessen), Isar I (Bayern), Unterweser (Niedersachsen) und das ohnehin stillstehende AKW Brunsbüttel (Schleswig-Holstein). Das nach Pannen abgeschaltete AKW Krümmel in Schleswig-Holstein bleibt vom Netz getrennt. Damit werden in Deutschland vorerst noch neun Atomkraftwerke Strom liefern.Die Opposition in Berlin verlangte das endgültige Aus der Altanlagen. dpa