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Deutsche sehen optimistisch in die Zukunft

Deutsche sehen optimistisch in die Zukunft

Saarbrücken. Die Deutschen blicken optimistischer in die Zukunft als noch vor einigen Monaten und beurteilen vor allem die Aussichten für ihr privates Leben positiv. Für 36 Prozent sind die Verhältnisse in Deutschland derzeit Anlass zur Zuversicht. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Repräsentativ-Umfrage des Instituts Infratest-Dimap für den ARD-Deutschlandtrend

Saarbrücken. Die Deutschen blicken optimistischer in die Zukunft als noch vor einigen Monaten und beurteilen vor allem die Aussichten für ihr privates Leben positiv. Für 36 Prozent sind die Verhältnisse in Deutschland derzeit Anlass zur Zuversicht. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Repräsentativ-Umfrage des Instituts Infratest-Dimap für den ARD-Deutschlandtrend. Vor drei Monaten waren es noch 32 Prozent. Für 58 Prozent geben die Verhältnisse in Deutschland zwar Anlass zur Beunruhigung, vor drei Monaten waren es aber noch 60 Prozent.Und ihre persönlichen Aussichten bewerten die Bürger deutlich positiver. Das hatte bereits Mitte der Woche die neue Allianz-Zuversichtsstudie ergeben. In der Repräsentativ-Befragung der Universität Hohenheim bezeichneten sich 63 Prozent für ihr persönliches Leben als zuversichtlich, im vergangenen Jahr waren es noch 59 Prozent. Und das, obwohl die Zuversicht für Deutschland als Ganzes vor allem wegen Schuldenkrise und getrübter Wirtschaftslage binnen eines Jahres um sechs Punkte auf 28 Prozent abnahm. Die Bundesbürger fühlen sich davon offenbar nicht selbst bedroht.

Wenn es um das eigene Zuhause und die Angehörigen geht, sind zwei Drittel bis vier Fünftel der Befragten guter Dinge. Trotz der Meldungen über die Euro-Krise haben die Befragten auch deutlich weniger Angst um ihren Job und ihre Altersvorsorge als im Vorjahr.

Auch die persönliche finanzielle Lage sehen sie im Schnitt positiver. "Die Hoffnung, dass sich das eigene Leben im nächsten Jahr positiv entwickelt, gründet wesentlich darauf, dass im realen Alltag der Job weiterhin sicher ist", so Frank Brettschneider, Professor an der Uni Hohenheim. dapd/dpa