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Der Sommer 2011: Im Bund zu warm, im Saarland zu kalt

Der Sommer 2011: Im Bund zu warm, im Saarland zu kalt

Offenbach/Saarbrücken. Gefühlt war er mies, tatsächlich aber gar nicht so schlecht: Insgesamt verlief der Sommer 2011 warm und nass - bei ausgeglichener Sonnenscheindauer. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Demnach übertraf der August sogar mit 17,8 Grad Celsius bundesweit sein vieljähriges Mittel von 16,5 Grad Celsius um 1,3 Grad

Offenbach/Saarbrücken. Gefühlt war er mies, tatsächlich aber gar nicht so schlecht: Insgesamt verlief der Sommer 2011 warm und nass - bei ausgeglichener Sonnenscheindauer. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Demnach übertraf der August sogar mit 17,8 Grad Celsius bundesweit sein vieljähriges Mittel von 16,5 Grad Celsius um 1,3 Grad.Hierzulande fällt die Bilanz dagegen nüchterner aus. "Im Saarland lag die Durchschnittstemperatur in diesem Sommer mit 16,6 Grad ein Zehntel unter dem Klimareferenzwert von 16,7 Grad", sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Damit sei es im Land entgegen dem Bundestrend zu kühl gewesen. In den Monaten Juni bis einschließlich August schien die Sonne insgesamt 484 Stunden, 629 wären normal gewesen. Die meisten Sonnenstunden verzeichnete Ensheim mit 562 Stunden. Am nassesten war es in Weiskirchen, dort fielen 284 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Hoffnung macht die Aussicht auf die nächsten Tage: Der September verwöhnt uns zunächst mit schönem Wetter, so der DWD. red/tog