Von Basta bis Pappenheimer: Der Krieg vor 400 Jahren prägte die deutsche Sprache

Von Basta bis Pappenheimer : Der Krieg vor 400 Jahren prägte die deutsche Sprache

Begriffe aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gehören bis heute zum deutschen Wortschatz. Ein paar Beispiele:

Basta: Wurde von italienischen und spanischen Söldnern mitgebracht.

Böhmische Dörfer: Viele tschechische Ortsnamen wurden von deutschen Söldnern nicht verstanden. Der Begriff steht für Unbekanntes.

Pappenheimer: Die Soldaten des Generals Gottfried Heinrich zu Pappenheim, berühmt geworden durch Schillers „Wallenstein“.

Schlaf, Kindlein, Schlaf: Von „Bet, Kindlein, bet! Morgen kommt der Schwed“. Der Reim bezog sich auf die schwedischen Truppen, die während des Krieges in deutschen Landen einfielen.

Zapfenstreich: Wurde vom Feldherrn Wallenstein eingeführt, um die nächtlichen Alkoholgelage der Soldaten zu begrenzen. Es durfte dann nicht mehr gezapft werden.

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