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CDU und SPD zurren Koalition im Saarland fest

CDU und SPD zurren Koalition im Saarland fest

Saarbrücken. Spitzenvertreter von CDU und SPD treffen sich heute nach der konstituierenden Sitzung des Landtages zur letzten Runde der Koalitionsgespräche zur Bildung der neuen Landesregierung. Das neue Kabinett von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) soll am 9. Mai vereidigt werden

Saarbrücken. Spitzenvertreter von CDU und SPD treffen sich heute nach der konstituierenden Sitzung des Landtages zur letzten Runde der Koalitionsgespräche zur Bildung der neuen Landesregierung. Das neue Kabinett von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) soll am 9. Mai vereidigt werden.Im Vorfeld des heutigen Gipfeltreffens zeichnet sich ab, dass für SPD-Landeschef Heiko Maas ein um die Bereiche Verkehr und Energie und möglicherweise auch Arbeit erweitertes Wirtschaftsministerium reserviert ist. Weitere aussichtsreiche SPD-Kandidaten für Ministerämter sind die bisherigen stellvertretenden Fraktionschefs Anke Rehlinger (Justiz und Umwelt oder Soziales) und Ulrich Commerçon (Bildung). Die endgültigen Zuschnitte der einzelnen Ressorts waren gestern allerdings auch nach Treffen der CDU-Kreischefs und des SPD-Landesvorstandes noch offen. So soll heute unter anderem geklärt werden, wo die Bereiche Wissenschaft und Kultur angegliedert sind.

Auf CDU-Seite kommt es nach dem Verzicht von Finanzminister Peter Jacoby auf eine weitere Amtszeit zu einem Ressorttausch. Jacoby wird - wie berichtet - an die Spitze von Saartoto wechseln. Innenminister Stephan Toscani gilt als Favorit der Regierungschefin für das Finanzressort. Sozialministerin Monika Bachmann könnte Toscanis Amt übernehmen. Andreas Storm wäre Kandidat für das Sozialministerium, allerdings war gestern Abend noch offen, ob die SPD das Sozial- oder Umweltressort für die Juristin Rehlinger, die auch Justizministerin werden soll, beansprucht.

Entschieden sei, so heißt es in beiden Lagern, dass der CDU/SPD-Regierung künftig acht Staatssekretäre angehören: Sechs in den jeweiligen Ministerien, der Chef der Staatskanzlei und ein Justizstaatssekretär, den die SPD stellen wird.

Foto: afp

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