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CDU gewinnt Kommunalwahlen in Niedersachsen

CDU gewinnt Kommunalwahlen in Niedersachsen

Die CDU ist bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen trotz Verlusten erneut stärkste Kraft geworden und sieht sich in einer guten Position für kommende Wahlen. Angesichts der stärkeren Stimmverluste der SPD erwarten die Christdemokraten negative Folgen für die rot-grüne Koalition bei der nächsten Landtagswahl in Niedersachsen 2018. Die SPD erklärte ihre Verluste auch als Folge des Erstarkens der AfD.

Die CDU lag trotz Verlusten von 2,6 Prozentpunkten im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2011 in Landkreisen und kreisfreien Städten mit 34,4 Prozent der Stimmen vorn. Die SPD erzielte 31,2 Prozent (-3,7), die Grünen 10,9 (-3,4), die AfD 7,8, die FDP 4,8 (+1,4) und die Linkspartei 3,3 Prozent (+0,9), wie die Landeswahlleitung mitteilte. Die AfD blieb deutlich unter dem angepeilten zweistelligen Ergebnis. In den 46 Landkreisen und kreisfreien Städten war die Partei fast flächendeckend angetreten, auf Gemeindeebene allerdings nur in 129 von 921 Gemeinden.

CDU-Generalsekretär Ulf Thiele sah die Verluste für die SPD bereits als Vorzeichen für die nächste Landtagswahl: "Man kann erkennen, dass Rot-Grün in Niedersachsen keine Mehrheit hat", sagte er gestern. SPD-Chef und Ministerpräsident Stephan Weil räumte ein, dass seine Partei Federn lassen musste.