Arzneimittel-Report: Ärzte verschreiben zu teure Medikamente

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen könnten bei den Arzneimitteln ohne Nachteile für Patienten 8,1 Milliarden Euro sparen. Das geht aus dem Arzneiverordnungs-Report 2011 hervor. Allein 4,1 Milliarden Euro könnten gespart werden, wenn die Preise für patentgeschützte Medikamente auf britisches Niveau gesenkt würden, sagte Herausgeber Ulrich Schwabe gestern in Berlin

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen könnten bei den Arzneimitteln ohne Nachteile für Patienten 8,1 Milliarden Euro sparen. Das geht aus dem Arzneiverordnungs-Report 2011 hervor. Allein 4,1 Milliarden Euro könnten gespart werden, wenn die Preise für patentgeschützte Medikamente auf britisches Niveau gesenkt würden, sagte Herausgeber Ulrich Schwabe gestern in Berlin. Sein Arzneimittelreport gilt seit Jahren als Standardwerk der Branche. Trotz jahrelanger Mahnungen verordneten die Ärzte nach wie vor massiv teure Arzneimittel. dpa