Alaskas Gouverneurin Palin wird McCains Vizekandidatin

Dayton. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain hat überraschend die Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin (Foto: afp), als seine Kandidatin für das Vize-Präsidentenamt nominiert. Palin sei eine "zähe Regierungschefin" und habe während ihrer Amtszeit bereits gezeigt, dass sie bereit wäre, Präsidentin zu sein, erklärte McCain am Freitag

Dayton. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain hat überraschend die Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin (Foto: afp), als seine Kandidatin für das Vize-Präsidentenamt nominiert. Palin sei eine "zähe Regierungschefin" und habe während ihrer Amtszeit bereits gezeigt, dass sie bereit wäre, Präsidentin zu sein, erklärte McCain am Freitag. Die 44-Jährige ist die jüngste Gouverneurin und zudem die erste Frau, die das Amt als Regierungschefin von Alaska innehat. Bei der Präsidentschaftswahl am 4. November tritt McCain gegen den Demokraten Barack Obama an, der mit dem Senator Joseph Biden als "running mate" ins Rennen um das Weiße Haus zieht. Mit der Nominierung der fast 30 Jahre jüngeren Palin landete McCain an seinem 72. Geburtstag eine Überraschung. Zuvor waren ausschließlich Männer als mögliche Vizepräsidentschafts-Kandidaten des Republikaners gehandelt worden, darunter der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, der Ex-Gouverneur in Pennsylvania, Tom Ridge, sowie der frühere Demokrat Joe Lieberman. Palin ist zudem in der US-Politik relativ unbekannt und verfügt über keinerlei Erfahrung auf nationaler Ebene. Bevor sie im Dezember 2006 den Posten als Gouverneurin des ölreichen US-Bundesstaates Alaska übernahm, war sie von 1996 bis 2002 Bürgermeisterin der Stadt Wasilla in dem im Norden des USA gelegenen Bundesstaat. afp

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