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Abwanderung: Viele Uni-Absolventen hält es nicht im Saarland

Abwanderung : Viele Uni-Absolventen hält es nicht im Saarland

Von der Saar-Uni raus in die große weite Welt: Saarländische Absolventen zieht es einer Studie zufolge für den ersten Job oft woanders hin.

Unter dem Strich komme das Saarland nach Berücksichtigung zuziehender Absolventen auf ein Saldo von minus 19,7 Prozent, wie aus der gestern in Köln veröffentlichten Studie der Universität Maastricht und des Personaldienstleisters Studitemps hervorgeht. Auf ein größeres Minus kommen im Westen nur Rheinland-Pfalz (40,1) und Schleswig-Holstein (20,1). Bundesweit die negativsten Wanderungssalden haben Sachsen-Anhalt (minus 64,0 Prozent), Brandenburg (minus 57,1) und Thüringen (minus 49,0).

Viele Studenten drängt es nach ihrem Abschluss in die Stadtstaaten oder nach Bayern und Baden-Württemberg. Der Abwanderungssaldo für Hamburg lag beispielsweise bei rund 160 Prozent. Für die Hansestadt heißt dass, das statistisch gesehen auf 100 Studienplätze 260 Absolventen kommen, die in der Hansestadt einen Job haben wollen.