Todesschütze von Homburg hatte mehrere Waffen

Todesschütze von Homburg hatte mehrere Waffen

Dem tödlichen Drama in einem Homburger Stadtteil am Montag ist ein Gerichtsstreit zwischen dem Täter und dem Opfer vorausgegangen. Wie ein Sprecher des Amtsgerichts Homburg gegenüber der SZ sagte, war der 61-Jährige am 3. Mai zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt worden, weil er versucht haben soll, den Hund seiner Nachbarin zu vergiften. Der Mann habe die Vorwürfe bestritten und am vergangenen Samstag Berufung eingelegt.

Am Montag erschoss der Täter seine 42 Jahre alte Nachbarin, flüchtete in ein Waldstück und tötete sich selbst. Laut Polizei ist unklar, ob der Gerichtsstreit der Auslöser der Bluttat war. Der Mann hatte eine Waffenbesitzkarte und besaß laut Polizei vier Waffen. Bei der Tat habe er mit zwei Revolvern geschossen, erklärte ein Sprecher.

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