Terror-Angeklagter von München: „Ich wollte als Märtyrer sterben“

Terror-Angeklagter von München: „Ich wollte als Märtyrer sterben“

In einem Terrorpro zess in München hat der junge Angeklagte gestanden, nach Syrien in den "heiligen Krieg" gereist zu sein. "Ich wollte damals als Märtyrer sterben, das war mein Ziel", sagte der 21-jährige Deutsch-Türke gestern vor dem Oberlandesgericht.

"Man sagt, das dauert nicht lange." Auch wegen der Jungfrauen im Paradies, die ihm versprochen worden seien, habe er den Märtyrertod angestrebt. "Ich habe gedacht: Märtyrer - und durch." In Deutschland habe er von Gräueltaten von Baschar al-Assad gehört und in Syrien helfen wollen, sagte der gebürtige Münchner. Über die Türkei sei er nach Syrien in ein Terrorcamp der Al-Nusra-Front gereist. Der Mann ist wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland angeklagt.