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Tempelberg wieder für Muslime geöffnet

Tempelberg wieder für Muslime geöffnet

Tempelberg wieder für Muslime geöffnetJerusalem. Nach zwei Wochen der Teilsperre hat Israel gestern den Tempelberg in Jerusalem wieder für alle muslimischen Gläubige und andere Besucher geöffnet. Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte, die Situation sei wieder wie vor Beginn der Krawalle in Jerusalems Altstadt vor zwei Wochen

Tempelberg wieder für Muslime geöffnetJerusalem. Nach zwei Wochen der Teilsperre hat Israel gestern den Tempelberg in Jerusalem wieder für alle muslimischen Gläubige und andere Besucher geöffnet. Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte, die Situation sei wieder wie vor Beginn der Krawalle in Jerusalems Altstadt vor zwei Wochen. Die Polizei hatte in dem Zeitraum nur Muslimen, die älter als 50 Jahre alt und im Besitz eines israelischen Ausweises sind, Zugang zur Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg (Haram al-Scharif) gewährt. dpaRechtsextreme demonstrierten in BerlinBerlin. Bei einem Aufzug von 750 Rechten ist es am Samstag in Berlin zu Auseinandersetzungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden 17 Personen festgenommen, darunter 15, die dem linken Lager zuzurechnen waren. Auch zwei Rechte kamen in Gewahrsam. An einer Gegendemonstration von Parteien und Verbänden am Alexanderplatz beteiligten sich rund 400 Personen. Die Neonazis wollten mit ihrem Aufmarsch gegen einen Brandanschlag auf einen rechten Szenetreff protestieren. Dafür machten sie Linksautonome verantwortlich. ddpGorbatschow schätzte Honecker persönlichBerlin. Der ehemalige sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow hat trotz politischer Differenzen DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker persönlich geschätzt. Im Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Gorbatschow: "Honecker war ein ernsthafter Politiker, er hatte Charakter und Ambitionen." Honecker habe sicher Fehler gemacht, aber er habe seinem Land dienen wollen. dpaStudie: Nichtwähler häufig in armen RegionenHamburg. Nach einer Analyse des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ist der Zusammenhang zwischen Armut und Politikverdrossenheit größer als bisher angenommen. Wie der "Spiegel" vorab berichtete, war die Zahl der Nichtwähler bei der Bundestagswahl "ohne Ausnahme" in Regionen, Kommunen und Stadtteilen überdurchschnittlich hoch, wo viele Menschen von Arbeitslosengeld oder niedrigen Löhnen leben müssen. ddpNeue Vorwürfe gegen Frédéric MitterandParis. Nach einer hitzigen Debatte um seine Ansichten zum Sextourismus muss sich Frankreichs Kulturminister Frédéric Mitterrand neuer Vorwürfe erwehren. Am Wochenende berichtete die Zeitung "Quotidien de la Réunion", Mitterrand habe sich in einem Vergewaltigungsprozess für zwei der Angeklagten stark gemacht. afp