Süd- und Nordkorea beschießen sich mit Artillerie

Seoul · Als Eskalation ihres Propagandakrieges haben sich Nord- und Südkorea an ihrer schwer bewachten Grenze mit Artilleriegeschützen beschossen. Südkoreas Verteidigungsministerium warf dem Militär des Nachbarlandes gestern vor, eine Rakete auf eine Militäreinheit nordwestlich von Seoul abgefeuert zu haben.

Die eigenen Streitkräfte hätten mit Dutzenden von Granaten zurückgeschossen. Über Opfer oder Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Nordkorea stellte nach Angaben aus Soul ein Ultimatum. Demnach soll Südkorea seine Propaganda-Durchsagen entlang der entmilitarisierten Zone (DMZ) innerhalb von 48 Stunden einstellen, ansonsten drohten militärische Aktionen. Südkoreanische Medien berichteten unter Berufung auf Militärs, dass vermutlich Lautsprecher entlang der Grenze das Ziel des Beschusses gewesen seien.

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