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Studie: Alleinerziehende von Armut besonders bedroht

Studie: Alleinerziehende von Armut besonders bedroht

Den etwa 2,3 Millionen Kindern von Alleinerziehenden in Deutschland droht deutlich häufiger Armut als ihren Altersgenossen in Paarfamilien. Wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, sind mehr als ein Drittel aller Alleinerziehenden (37,6 Prozent) auf Hartz-IV-Leistungen für ihre Familien angewiesen. Damit sind sie fünf Mal häufiger Empfänger als Familien mit zwei Elternteilen (7,3 Prozent). Kinderarmut sei damit in wesentlichem Maße auf die Armut von Alleinerziehenden zurückzuführen: Jedes zweite Kind im Hartz-IV-Bezug lebt mit nur einem Elternteil.

Die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Saar, Anke Rehlinger , nannte das Ergebnis der Studie gestern "alarmierend". Rehlinger forderte umgehend eine bessere finanzielle Unterstützung Alleinerziehender sowie eine Ausweitung des Unterhaltsvorschusses.