Staatsdiener werden immer öfter Opfer von Gewalt

Angriffe auf Beamte : Gewalt gegen Staatsdiener nimmt zu – auch im Saarland

() Ob Polizisten, Jobcenter-Mitarbeiter oder Lehrer: Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nimmt laut Bundesregierung und Gewerkschaften immer mehr zu. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte am Freitag in Berlin auf einer Tagung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) davor, dass solche Übergriffe verstärkt zum Alltag in Deutschland gehören. Zu viele Menschen sähen mangelnden Respekt vor Beamten als normal an.

() Ob Polizisten, Jobcenter-Mitarbeiter oder Lehrer: Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nimmt laut Bundesregierung und Gewerkschaften immer mehr zu. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte gestern in Berlin auf einer Tagung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) davor, dass solche Übergriffe verstärkt zum Alltag in Deutschland gehören. Zu viele Menschen sähen mangelnden Respekt vor Beamten als normal an.

Besonders hart trifft es die Polizei: Laut Kriminalstatistik wurden 2016 rund 71 800 Beamte Opfer von Gewalt, gut 6300 mehr als 2015. Im Saarland wurden laut Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr als 400 Beamte angegriffen. Justizminister Heiko Maas (SPD) verwies auf ein neues Gesetz, das künftig härtere Strafen vorsieht. Der DGB forderte mehr Schutz für Staatsdiener, mehr Personal und bessere Ausstattung. Nötig seien auch „neue Rechtsvorschriften“ zum Schutz vor Gewalt, sagte der saarländische Vize-Bezirksvorsitzende Eugen Roth der SZ.