Spanien fürchtet Vergeltung wegen Festnahme des Eta-Chefs

Madrid. Nach der Festnahme des mutmaßlichen obersten Eta-Chefs in Frankreich fürchtet Spanien eine blutige Vergeltungsaktion der baskischen Untergrundorganisation. Innenminister Alfredo P&;rez Rubalcaba versetzte die Sicherheitskräfte in erhöhte Alarmbereitschaft

Madrid. Nach der Festnahme des mutmaßlichen obersten Eta-Chefs in Frankreich fürchtet Spanien eine blutige Vergeltungsaktion der baskischen Untergrundorganisation. Innenminister Alfredo P&;rez Rubalcaba versetzte die Sicherheitskräfte in erhöhte Alarmbereitschaft. Es sei zu befürchten, dass die Eta mit einem Anschlag auf die Festnahme ihrer mutmaßlichen "Nummer eins", Francisco Javier López Peña (49), reagiere. Dieser war nach 25 Jahren auf der Flucht am Dienstagabend mit seinen drei Stellvertretern in Bordeaux gefasst worden. Die Eta hat bereits in der Vergangenheit mit Attentaten auf Polizeierfolge geantwortet. Auch die baskische Regierung warnte gestern vor Terroraktionen der Eta. Ziel könnten Polizisten und Politiker sein. Die Eta kämpft seit 40 Jahren für ein unabhängiges Baskenland und hat in dieser Zeit fast 850 Menschen getötet. dpa