Snowden würde weiterhin nach Deutschland kommen

Berlin · Edward Snowden würde weiterhin aus seinem Zufluchtsort in Russland nach Deutschland kommen. Berichte, "die behaupteten, ich sei nicht mehr interessiert daran, nach Deutschland zu kommen, liegen falsch", erklärte Snowden über seinen US-Anwalt Ben Wizner.

Die Nachricht von Snowden ging an die deutsche Bürgerrechtsgruppe Campact, die sich für ein Asyl des Informanten in Deutschland einsetzt.

Campact hatte im Sommer die Aktion "Ein Bett für Snowden" gestartet, bei der Aktivisten und Bürger dem ehemaligen Geheimdienstler symbolisch ein Bett anboten. Auf eine mögliche Aussage Snowdens vor dem NSA-Untersuchungsausschuss geht das Schreiben nicht ein. Ein Asylgesuch von Snowden wurde im vergangenen Jahr aus formalen Gründen abgelehnt.

Kommende Woche soll Snowden mit dem Stuttgarter Friedenspreis ausgezeichnet werden. Der Preis wird von der Bügerrechtsgruppe "Die AnStifter" vergeben und ist mit 5000 Euro dotiert. Snowden soll per Video live aus Russland zur Preisverleihung am 23. November zugeschaltet werden, wie die Bürgerinitiative mitteilte.

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