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Schwerster Anschlag gegen Isaf in Kabul: 17 Tote

Schwerster Anschlag gegen Isaf in Kabul: 17 Tote

Kabul. Knapp sechs Wochen vor der Afghanistan-Konferenz in Bonn haben die Taliban den bislang schwersten Selbstmordanschlag gegen die Internationale Schutztruppe Isaf in Kabul verübt

Kabul. Knapp sechs Wochen vor der Afghanistan-Konferenz in Bonn haben die Taliban den bislang schwersten Selbstmordanschlag gegen die Internationale Schutztruppe Isaf in Kabul verübt. Nach Isaf-Angaben wurden fünf Soldaten und acht zivile Angestellte der Schutztruppe getötet, als der Attentäter am Samstag sein mit Sprengstoff gefülltes Fahrzeug in einen US-Konvoi in der afghanischen Hauptstadt steuert. Nach Ministerien-Angaben sind unter den Toten zehn Amerikaner und ein Kanadier. Dazu kamen laut britischen Berichten zwei Briten. Außerdem starben nach afghanischen Angaben vier Afghanen. Die Taliban bekannten sich zu der Tat, die nach ihren Angaben amerikanischen Militärausbildern galt. Der Kommandeur der Nato-geführten Isaf, US-General John Allen, wertete die jüngste Gewaltwelle als Zeichen der Schwäche der Taliban. Die Anschläge der Aufständischen sollten "die Tatsache verschleiern, dass sie Territorium, Unterstützung und Kampfeswillen verlieren", sagte er. dpa