Schusswechsel an Seegrenze zwischen Nord- und Südkorea

Schusswechsel an Seegrenze zwischen Nord- und Südkorea

Ein Schusswechsel zwischen Nord- und Südkorea an der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer hat die Spannungen zwischen beiden Ländern gefährlich eskalieren lassen. Auslöser war eine mehrstündige Schießübung der nordkoreanischen Küstenartillerie.

Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums landeten gestern von mehr als 500 verschossenen Granaten über 100 in südkoreanischen Gewässern. Südkorea habe die Schüsse prompt erwidert, mehr als 300 Geschosse seien auf nordkoreanischer Seite ins Wasser niedergegangen.

Südkorea warf dem Nachbarland eine "berechnete Provokation" vor. Nordkoreas Schießübung wird auch als Reaktion auf die laufenden Frühjahrsübungen der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte gesehen, die noch bis 18. April dauern.