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Saar-Politik trauert um Hans-Dietrich Genscher

Saar-Politik trauert um Hans-Dietrich Genscher

Die saarländische Politik hat mit tiefer Betroffenheit auf den Tod von Hans-Dietrich Genscher reagiert. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU ) sagte, "die deutsche Wiedervereinigung ist untrennbar mit den Namen Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher verbunden.

Deutschland verliert mit Hans-Dietrich Genscher einen herausragenden Politiker, der aus tiefer Überzeugung für den Frieden gestanden und für ein vereintes Europa gekämpft hat". Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU ) teilte über Twitter mit: "Einfach nur Respekt für ein großes Leben!" SPD-Landeschef und Bundesjustizminister Heiko Maas erinnerte an die "historischen Verdienste" Genschers. "Genscher war nicht nur einer der Architekten der Einheit, sondern hat auch die Geschichte der Europäischen Union geprägt", teilte Maas mit.

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Simone Peter , sagte: "Mit Hans-Dietrich Genscher verlieren wir einen großen Staatsmann. Seine Verdienste um die Wiedervereinigung und Europa werden bleiben." Saar-FDP-Chef Oliver Luksic würdigte Genscher "als großen Liberalen und Staatsmann", der Geschichte geschrieben habe. "Die FDP und unser Land haben ihm unendlich viel zu verdanken, seine Stimme wird uns fehlen", sagte Luksic. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass Genscher insgesamt 23 Mal die Saarmesse besucht hat.