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Rundfunkgebühren werden bis 2012 nicht erhöht

Rundfunkgebühren werden bis 2012 nicht erhöht

Mainz. Trotz Einnahmeausfällen werden ARD und ZDF bis 2012 mit ihren Rundfunkgebühren auskommen. Die wegen der Finanzkrise befürchteten Einnahmenausfälle seien weniger dramatisch ausgefallen als erwartet, so ein Ergebnis des gestern in Mainz vorgestellten Berichts der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF)

Mainz. Trotz Einnahmeausfällen werden ARD und ZDF bis 2012 mit ihren Rundfunkgebühren auskommen. Die wegen der Finanzkrise befürchteten Einnahmenausfälle seien weniger dramatisch ausgefallen als erwartet, so ein Ergebnis des gestern in Mainz vorgestellten Berichts der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF). "Die Kommission sieht keine Notwendigkeit für eine Gebührenanpassung", sagte Heinz Fischer-Heidlberger, einer der beiden stellvertretenden KEF-Vorsitzenden. Die ARD rechnet bis Ende 2012 mit Gebührenausfällen von rund 200 Millionen Euro.Deutliche Kritik äußert die KEF in ihrem Bericht an den Personalkosten der ARD. Die Sender würden Einsparungen in Höhe von 50 Millionen Euro anstreben, was 300 Stellen entspreche. Die Umsetzung dieses Ziels durch die ARD-Anstalten wird in dem Bericht jedoch als "völlig unzureichend" bewertet. Auch von ARD und Deutschlandradio beantragte Projektmittel zur Entwicklung des Digitalen Hörfunks in Höhe von 42 Millionen Euro seien von der Kommission nicht freigegeben worden. Die Wirtschaftlichkeit der Vorhaben sei nicht nachgewiesen worden. epd