Regierungskrise in Italien verschärft sich

Rom. Die Regierung von Silvio Berlusconi steht nach dem Ausscheiden mehrerer Kabinettsmitglieder vor dem Zusammenbruch. Eine Lösung der italienischen Dauer-Krise etwa über Neuwahlen ist aber noch nicht in Sicht. Die entscheidenden Vertrauensabstimmungen sind jetzt für Mitte Dezember geplant

Rom. Die Regierung von Silvio Berlusconi steht nach dem Ausscheiden mehrerer Kabinettsmitglieder vor dem Zusammenbruch. Eine Lösung der italienischen Dauer-Krise etwa über Neuwahlen ist aber noch nicht in Sicht. Die entscheidenden Vertrauensabstimmungen sind jetzt für Mitte Dezember geplant. Der ehemalige Bündnispartner des Medienmoguls, Gianfranco Fini, machte gestern seine Drohung wahr und zog seine Minister aus dem gemeinsamen Kabinett ab. Nachdem Sexskandale den Regierungschef zuletzt erneut in die Schlagzeilen gebracht hatten, hatte Fini dessen Rückzug gefordert. Berlusconi wies dies zurück.Immer offener wird nun in Italien vom Untergang Berlusconis und dem Ende seiner Ära gesprochen. Der Ministerpräsident will aber nicht aufgeben. Er will zunächst den Haushalt für 2011 mit seinem Sparprogramm durchs Parlament bringen. Das befürwortet grundsätzlich auch die Opposition. dpa

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