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Rajoelina auf Madagaskar nun legal an der Macht

Rajoelina auf Madagaskar nun legal an der Macht

Rajoelina auf Madagaskar nun legal an der MachtAntananarivo. Mit begeistertem Jubel haben mehrere tausend Menschen auf der Tropeninsel Madagaskar die Ernennung des bisherigen Oppositionschefs Andry Rajoelina zum amtierenden Präsidenten gefeiert

Rajoelina auf Madagaskar nun legal an der MachtAntananarivo. Mit begeistertem Jubel haben mehrere tausend Menschen auf der Tropeninsel Madagaskar die Ernennung des bisherigen Oppositionschefs Andry Rajoelina zum amtierenden Präsidenten gefeiert. Zum Ende eines monatelangen Machtkampfs mit mehr als 140 Toten hatte das Verfassungsgericht gestern die Übertragung der Macht vom bisherigen Präsidenten Marc Ravalomanana zunächst ans Militär und dann auf Rajoelina als legal bestätigt. dpaGewerkschaften wollen Millionen mobilisierenParis. Die französischen Gewerkschaften wollen bei einem Streik- und Protesttag gegen die Krisenpolitik von Präsident Nicolas Sarkozy mehrere Millionen Menschen auf die Straße bringen. Die Beteiligung an dem landesweiten Protest heute werde mindestens so hoch sein wie am letzten Streiktag Ende Januar, sagte der Generalsekretär der Gewerkschaft Force Ouvrière (FO), Jean-Claude Mailly. Damals nahmen mehr als 2,5 Millionen Menschen teil. afpAuslandseinsätze 2008 kosteten 900 MillionenBerlin. Für die Auslandseinsätze der Bundeswehr hat die Regierung im vergangenen Jahr mehr als 900 Millionen Euro ausgegeben. Größter Kostenfaktor war mit rund 536 Millionen Euro die Beteiligung an der internationalen Afghanistan-Schutztruppe Isaf. Das geht aus einem internen Papier des Bundesfinanzministeriums hervor. dpaErster Kreis privatisiert sein StraßennetzDetmold. Als erster Kreis in Deutschland privatisiert der nordrhein-westfälische Landkreis Lippe die Instandhaltung seines Straßennetzes. Alle Kreisstraßen, Rad- und Gehwege sowie Brücken würden künftig von einem privaten Tiefbauunternehmen gepflegt und saniert, sagte Landrat Friedel Heuwinkel (CDU). Der Vertrag gelte für 24,5 Jahre. Der Kreis zahle dafür insgesamt 114 Millionen Euro. Heuwinkel verspricht sich von dem Modell geringere Kosten und weniger Bürokratie. Pro Jahr würden bis zu 700 000 Euro an Steuergeldern gespart. dpaLand muss Ex-Häftling Schadenersatz zahlenHamm. Vier Häftlinge auf 18 Quadratmetern: Ein ehemaliger Gefangener bekommt vom Land Nordrhein-Westfalen 2300 Euro Schadenersatz, weil seine Zelle zu klein war. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm gestern entschieden. Im Gefängnis Detmold musste er vorübergehend mit drei anderen Häftlingen einen Raum teilen. Das sei eine menschenunwürdige Unterbringung, urteilte gestern das Gericht. dpa