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Putin steht weiter zu Assad

Putin steht weiter zu Assad

Moskau/Damaskus. Der russische Präsident Wladimir Putin hält weiter am syrischen Machthaber Baschar al-Assad und seinem Gewaltregime fest. In einem Interview mit dem englischsprachigen Staatsfernsehsender Russia Today verlangte der Kremlherr gestern ein Ende der Gewalt, erteilte aber zugleich Forderungen nach einem Rücktritt Assads eine Absage

Moskau/Damaskus. Der russische Präsident Wladimir Putin hält weiter am syrischen Machthaber Baschar al-Assad und seinem Gewaltregime fest. In einem Interview mit dem englischsprachigen Staatsfernsehsender Russia Today verlangte der Kremlherr gestern ein Ende der Gewalt, erteilte aber zugleich Forderungen nach einem Rücktritt Assads eine Absage. Der neue Präsident des UN-Sicherheitsrates, Deutschlands UN-Botschafter Peter Wittig, beklagte derweil die Unentschlossenheit des Weltgremiums. "Den Preis für unsere Uneinigkeit zahlen die Zivilisten", sagte Wittig am Mittwoch (Ortszeit) im UN-Hauptquartier in New York. Die Vetomächte Russland und China hatten bislang Maßnahmen der Weltgemeinschaft gegen das Assad-Regime blockiert, das mit äußerster Brutalität gegen Zivilisten vorgeht. dpa