Opposition in Türkei setzt auf den Islam

Opposition in Türkei setzt auf den Islam

Piratenpartei will wieder Tritt fassen Die Piratenpartei will nach enttäuschenden Wahlergebnissen und internen Querelen mit einer neuen Spitze wieder Tritt fassen. Zum Bundesvorsitzenden wurde bei einem Parteitag in Halle an der Saale der 45-jährige Stefan Körner aus Bayern gewählt.

Er kündigte an, an einer neuen "Glaubwürdigkeit als Partei" zu arbeiten.

FDP-Vize will Partei umbenennen

Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat eine Umbenennung ihrer Partei vorgeschlagen. "Ich habe diesen Vorschlag in den Raum gestellt", sagte die Düsseldorfer Bürgermeisterin der "Rheinischen Post". Die Liberalen hätten mittlerweile ein großes Problem mit der FDP als Marke, sagte sie. FDP-Parteichef Christian Lindner sagte, es gebe in der FDP keine Denkverbote. Allerdings gebe es für eine Umbenennung keine Pläne.

Opposition in Türkei setzt auf den Islam

Die beiden wichtigsten säkularen Oppositionsparteien der Türkei , die Republikanische Volkspartei (CHP) und die Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), haben den islamischen Gelehrten und Diplomaten Ekmeleddin Ihsanoglu als ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl im August nominiert. Der tiefgläubige Ihsanoglu, der bis Dezember der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) vorsaß, soll Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bei der gläubigen Wählerschaft Stimmen abjagen.

NSA überwachte im Ausland 89 000 Ziele

Der US-Geheimdienst NSA hat im Rahmen seiner Internet- und Telefonüberwachung im vergangenen Jahr gut 89 000 ausländische "Ziele" überwacht. Dies geht aus dem ersten Transparenzbericht der Behörde hervor, der in Washington vorgelegt wurde. "Ziele" konnten dabei neben Einzelpersonen auch eine Gruppe von Menschen oder eine Organisation sein.

Israel greift Ziele im Gazastreifen an

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Samstag Stellungen der radikal-islamischen Hamas im südlichen Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden nach israelischen Militärangaben ein Waffendepot, eine Waffenmeisterei und zwei Trainingsgelände beschossen. Verletzte gab es an Angaben der örtlichen Rettungskräfte nicht. Dem Luftschlag waren am Freitag Raketen- und Granatenangriffe auf israelisches Gebiet aus dem Gazastreifen vorangegangen.

Mehr von Saarbrücker Zeitung