Nur wenige Versicherte nutzen Patientenquittungen

Nur wenige Versicherte nutzen Patientenquittungen

Berlin. Nur wenige Kassenpatienten nutzen einer Umfrage zufolge die Möglichkeit, sich in Arztpraxen eine sogenannte Patientenquittung geben zu lassen. Das Papier dokumentiert die ärztlichen Leistungen und erleichtert die Kontrolle bei Abrechnungen

Berlin. Nur wenige Kassenpatienten nutzen einer Umfrage zufolge die Möglichkeit, sich in Arztpraxen eine sogenannte Patientenquittung geben zu lassen. Das Papier dokumentiert die ärztlichen Leistungen und erleichtert die Kontrolle bei Abrechnungen. Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gestern in Berlin mitteilte, haben nur 20 Prozent der über 6000 Befragten von der Patientenquittung gehört. Von diesem Fünftel wiederum haben sich lediglich acht Prozent im vergangenen Jahr eine solche Bescheinigung ausstellen lassen. Das entspreche knapp zwei Prozent aller gesetzlich Versicherten. "Politiker diskutieren derzeit wieder verstärkt über Patientenquittungen und Kostenerstattungsmodelle für ärztliche Behandlungen. Beides ist heute bereits möglich, doch bei den Versicherten kaum bekannt", kommentierte KBV-Chef Andreas Köhler die Resultate der Umfrage, die eine Mannheimer Forschungsgruppe im Auftrag der KBV durchführte. epd