Muslime begrüßen neue Islamkonferenz

Muslime begrüßen neue Islamkonferenz

Waffenstillstand im Südsudan Die Konfliktparteien im Südsudan haben einen Waffenstillstand vereinbart. Vertreter der Regierung und der Rebellen unterzeichneten gestern das Abkommen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, wie ein Korrespondent berichtete.

Es sieht vor, die seit mehr als einem Monat andauernden Gefechte innerhalb von 24 Stunden einzustellen. Auslöser war ein Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem 2013 entlassenen Stellvertreter Riek Machar.

Datenschutzreform wird aufgeschoben

Nach zweijährigen Verhandlungen über die EU-Datenschutzreform ist nun klar, dass sich die EU-Staaten vor der Europawahl im Mai nicht mehr auf die Novelle einigen. EU-Justizkommissarin Viviane Reding gab dieses Ziel gestern offiziell auf. Die Datenschutzreform sollte die schon seit 1995 geltenden Regeln ersetzen.

Plünderungen in Zentralafrika

Am Tag der Amtseinführung der Übergangspräsidentin Catherine Samba-Panza ist es in der Zentralafrikanischen Republik erneut zu Ausschreitungen gekommen. In der Hauptstadt Bangui plünderten Hunderte Christen Läden und steckten Häuser und Geschäfte von Muslimen in Brand. Samba-Panza sollte gestern ihren Amtseid ablegen. Sie gilt als neue Hoffnungsträgerin.

Mexikaner in den USA hingerichtet

Trotz internationaler Proteste und Kritik aus dem US-Außenministerium ist im Bundesstaat Texas ein Mexikaner hingerichtet worden. Edgar Tamayo Arias wurde am Mittwochabend (Ortszeit) im Gefängnis von Huntsville mit einer Giftspritze getötet, wie die Behörden mitteilten. Der Mexikaner war wegen des Mordes an einem Polizisten bereits 1994 zum Tode verurteilt worden.

Muslime begrüßen neue Islamkonferenz

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZDM) begrüßt das Vorhaben von Innenminister Thomas de Maizière (CDU), die umstrittene Deutsche Islamkonferenz (DIK) nicht mehr in ihrer bisherigen Form fortzuführen. Es sei Hauptaufgabe der DIK, "Integrationsprojekte zu fördern und Geschlechtergerechtigkeit voranzubringen", sagte gestern der ZDM-Vorsitzende Aiman Mazyek. Der Zentralrat der Muslime hatte die Islamkonferenz zuletzt boykottiert, weil Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf der Konferenz auch Fragen der Sicherheit und des Extremismus beraten wollte.

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