Mehr Deutsche sehnen sich nach starkem Staat

Berlin. Mit der Krise auf dem Bankensektor und in Europa ist in Deutschland der Wunsch nach einem starken Staat gewachsen. 83 Prozent der Bundesbürger halten eine starke Verwaltung für unerlässlich, 79 Prozent sehnen sich nach einem starken Staat, der die Menschen besser schützt. Das ergab die jährliche Forsa-Umfrage von Beamtenbund und Tarifunion, die gestern in Berlin vorgestellt wurde

Berlin. Mit der Krise auf dem Bankensektor und in Europa ist in Deutschland der Wunsch nach einem starken Staat gewachsen. 83 Prozent der Bundesbürger halten eine starke Verwaltung für unerlässlich, 79 Prozent sehnen sich nach einem starken Staat, der die Menschen besser schützt. Das ergab die jährliche Forsa-Umfrage von Beamtenbund und Tarifunion, die gestern in Berlin vorgestellt wurde. Das Vertrauen, der Markt könne alles richten, ist in den vergangenen Jahren geschwunden. Allerdings haben 74 Prozent der Bürger den Eindruck, dass sich der Staat nicht gegen große Konzerne durchsetzen kann. Das Image des öffentlichen Dienstes ist der Umfrage zufolge allerdings weiter durchwachsen. Die Mehrheit der Bevölkerung der Bundesrepublik hält die öffentliche Verwaltung - wie auch schon in den Vorjahren - für zu aufgebläht und teuer (75 Prozent) und für schwerfällig (81 Prozent). dpa

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