Kubicki (FDP) gibt AKK keine Chance, Kanzlerin zu werden

Keine Chance auf Kanzleramt : FDP-Vize Kubicki lästert über Kramp-Karrenbauer

In einem Interview räumt der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki der CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer keine Chancen auf Nachfolge von Angela Merkel ein.

Mit Blick auf ihre Herkunft hat Wolfgang Kubicki gegenüber RTL und N-TV seine Einschätzung scherzhaft begründet: „Ich weiß, warum die Kanzlerin sie zur Verteidigungsministerin gemacht hat. Weil die Bundeswehr zur Verteidigung des Saarlands immer noch ausreicht.“

Der stellvertretende FDP-Bundeschef Wolfgang Kubicki (Archivaufnahme). Foto: dpa/Patrick Pleul

Wieder mit politischem Ernst setze er auf Bundesgesundheitsminister Jens Spahn oder auf „vielleicht später Daniel Günther, den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein“.

Früher hätte er immer Friedrich Merz genannt, der mit Kramp-Karrenbauer um den CDU-Vorsitz konkurriert hatte. „Doch der hat sich nach seiner Nichtwahl sehr ungeschickt gegenüber der eigenen Partei verhalten.“

Keine Aussichten auf das Kanzleramt hat aus Sicht des FDP-Politikers auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. „Ich mag ihn wirklich gerne, aber die Wirkung von Herrn Laschet außerhalb von NRW wird überschätzt.“

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