Kliniken sollen durch Reform neu geordnet werden

Kliniken sollen durch Reform neu geordnet werden

Fehlende Milliarden, zweifelhafte Operationen und Unterschiede in der Qualität – Reformbedarf gibt es bei den deutschen Krankenhäusern genug. Bund und Länder nehmen Anlauf für eine Neuordnung und begannen gestern ihre Verhandlungen in Berlin.

Zu den zentralen Zielen zählt, die Finanzierung der rund 2000 Kliniken in Deutschland abzusichern. Rund die Hälfte schreibt rote Zahlen - rund 400 Häuser rutschten innerhalb eines Jahres ins Minus.

Johann-Magnus von Stackelberg, der Vize-Chef des Krankenkassen-Spitzenverbandes, forderte, nicht alle Kliniken zu erhalten, nur damit - wie bisher - politische Einzelinteressen bedient werden. Zweifelhaft sei aber auch die steigende Zahl der Operationen in einigen Bereichen und die teilweise mangelnde Qualität. Auch der Bund und die Länder wollen Unterschiede beim Erfolg der Behandlungen stärker bei der Bezahlung der Kliniken und der Planung der Krankenhauslandschaft berücksichtigen.