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Kinder werden zur Karrierebremse

Kinder werden zur Karrierebremse

Bonn. Für Frauen in der Forschung kann ein Kind schnell zur Karrierebremse werden: Fast jede zweite wissenschaftlich tätige Mutter fühlt sich beruflich benachteiligt und ausgeschlossen. Das ergab eine Umfrage des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung in Bonn. Über 80 Prozent der Mütter klagt darüber, nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr so viel publizieren zu können

Bonn. Für Frauen in der Forschung kann ein Kind schnell zur Karrierebremse werden: Fast jede zweite wissenschaftlich tätige Mutter fühlt sich beruflich benachteiligt und ausgeschlossen. Das ergab eine Umfrage des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung in Bonn. Über 80 Prozent der Mütter klagt darüber, nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr so viel publizieren zu können. Zwei Drittel aller befragten Frauen in der Forschung sagen zudem, dass sie für die Karriere ihre Kinderwünsche aufschieben oder ganz auf eigene Kinder verzichten. Wie das Kompetenzzentrum für Chancengleichheit in Bielefeld mitteilt, betrifft das besonders Professorinnen: 88 Prozent von ihnen haben wegen ihrer Arbeit zumindest zeitweise einen Kinderwunsch hintenangestellt. Befragt wurden 8700 Forscherinnen in Deutschland. dpa