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Kabinettsbildung in Belgien erneut gescheitert

Kabinettsbildung in Belgien erneut gescheitert

Brüssel. Knapp vier Monate nach den Wahlen steckt die Regierungsbildung in Belgien abermals in einer Sackgasse. Hochrangige Vermittler gaben gestern nach einem Monat unverrichteter Dinge auf

Brüssel. Knapp vier Monate nach den Wahlen steckt die Regierungsbildung in Belgien abermals in einer Sackgasse. Hochrangige Vermittler gaben gestern nach einem Monat unverrichteter Dinge auf. Ihre Mission, wieder Schwung in die festgefahrenen Verhandlungen zur Bildung eines Kabinetts zu bringen, sei unmöglich, teilten der Sozialist und Präsident der Abgeordnetenkammer, André Flahaut, sowie Senatspräsident Danny Pieters dem Staatsoberhaupt mit. Der König billigte ihren Rückzug. Im Land herrscht nun Ratlosigkeit, wie die Krise zu lösen ist.Es ist bereits das zweite Mal, dass Vorverhandlungen zur Bildung eines Kabinetts gescheitert sind. Anfang September hatte der Chef der frankophonen Sozialisten, Elio Di Rupo, die Gespräche nach zwei Monaten ergebnislos beendet. Zuletzt blockierten die flämischen Nationalisten N-VA und die flämischen Christdemokraten die Gespräche. dpa