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Justiz-Staatssekretär Max Stadler gestorben

Justiz-Staatssekretär Max Stadler gestorben

Wulff soll gegen Glaeseker aussagen Ex-Bundespräsident Christian Wulff soll im Prozess gegen seinen früheren Sprecher Olaf Glaeseker aussagen. Er sei einer der 47 Zeugen, die die Staatsanwaltschaft Hannover vorladen will, berichtete die „Bild am Sonntag“.

Glaeseker kommt im Zusammenhang mit der Promi-Party Nord-Süd-Dialog wegen des Verdachts der Bestechlichkeit vor Gericht. Zeugen sind in Gerichtsverfahren grundsätzlich zur Aussage verpflichtet. Sie müssen sich aber nicht äußern, wenn sie sich dadurch selbst belasten würden.



Erste Heiligsprechung durch neuen Papst

Papst Franziskus hat gestern die ersten Heiligsprechungen seines Pontifikats vollzogen. Bei einer Messe auf dem Petersplatz erhob er den Märtyrer Antonio Primaldo und seine 800 Gefährten, die 1480 im süditalienischen Otranto von Muslimen getötet wurden, zur Ehre der Altäre. Zudem sprach er die kolumbianische Ordensgründerin Laura di Santa Caterina da Siena Montoya y Upegui (1874-1949) und die Mexikanerin Maria Guadalupe Garcia Zavala (1878-1963) heilig.



Justiz-StaatssekretärMax Stadler gestorben

Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Justiz-Staatssekretär Max Stadler ist tot. Der 64-Jährige starb gestern beim Golfspielen in Raßbach bei Passau. Er erlitt nach einem Bericht der "Passauer Neuen Presse" einen plötzlichen Herztod. Er hinterlässt Frau und Sohn.

Konservative gewinnen Wahl in Bulgarien

Bei der Parlamentswahl in Bulgarien hat nach übereinstimmenden Prognosen mehrerer Meinungsforschungsinstitute die Partei des zurückgetretenen konservativen Regierungschefs Bojko Borissow den Sieg errungen, eine Mehrheit im Parlament jedoch verfehlt. Die GERB kam demnach gestern auf 30 bis 33 Prozent der Stimmen, die oppositionellen Sozialisten landeten bei 25 bis 27 Prozent.



Guatemala: 80 Jahre Haft für Ex-Diktator

Guatemalas Ex-Diktator Efraín Ríos Montt ist wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu insgesamt 80 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ríos Montt sei während seiner Herrschaft von März 1982 bis August 1983 für Mord, Folter und die Zwangsumsiedlung Tausender Indios verantwortlich gewesen, sagte Richterin Jazmín Barrios.