Japan und USA wollen neue Nordkorea-Resolution

New York/Tokio/Seoul. Als Antwort auf den Raketentest Nordkoreas streben Japan und die USA eine neue Resolution des Weltsicherheitsrats an. Eine erste Sitzung des 15-köpfigen höchsten Gremiums der Vereinten Nationen hinter verschlossenen Türen ging am Sonntag (Ortszeit) zunächst ohne Ergebnis zu Ende

New York/Tokio/Seoul. Als Antwort auf den Raketentest Nordkoreas streben Japan und die USA eine neue Resolution des Weltsicherheitsrats an. Eine erste Sitzung des 15-köpfigen höchsten Gremiums der Vereinten Nationen hinter verschlossenen Türen ging am Sonntag (Ortszeit) zunächst ohne Ergebnis zu Ende. Die Mitglieder wollten jedoch in den kommenden Stunden weiter beraten, sagte der mexikanische UN-Sicherheitsratspräsident Claude Heller vor Journalisten. "Wir brauchen eine klare und überzeugende Antwort vom Sicherheitsrat", betonte die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice nach der mehrstündigen Dringlichkeitssitzung. "Aus der Sicht der USA ist die einzige angemessene Antwort für eine solche Aktion eine Resolution", sagte Rice. Der Raketentest sei eine "glasklare Verletzung" der Resolution 1718. Während auch Südkorea, Japan und die Europäische Union den Raketenabschuss scharf verurteilten, mahnten Russland und China alle Parteien zur Zurückhaltung. "Wir hoffen, dass alle Beteiligten ruhig bleiben und Zurückhaltung üben", sagte am Sonntag die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Jiang Yu. Nach Einschätzung der USA und Südkoreas war der Satellitenstart entgegen Nordkoreas eigenen Angaben fehlgeschlagen. dpa

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