Integrationsminister im Saarland: Streit um Islam-Unterricht

Überherrn. Vor der heute in Überherrn beginnenden Konferenz der Integrationsminister ist Streit um den islamischen Religionsunterricht entbrannt. Hessens Ressort-Chef Jörg-Uwe Hahn (FDP) bezeichnete gegenüber der SZ den Weg Nordrhein-Westfalens als "verfassungswidrig"

Überherrn. Vor der heute in Überherrn beginnenden Konferenz der Integrationsminister ist Streit um den islamischen Religionsunterricht entbrannt. Hessens Ressort-Chef Jörg-Uwe Hahn (FDP) bezeichnete gegenüber der SZ den Weg Nordrhein-Westfalens als "verfassungswidrig". Im weltanschaulich neutralen Staat dürfe Religionsunterricht nur in Übereinstimmung mit Religionsgemeinschaften erteilt werden. NRW bilde dafür aber selbst Beiräte von Staat und Religion. Hahn: "Hier simuliert der Staat Religion." Er forderte, islamische Verbände zu ermutigen, sich selbst als Religionsgemeinschaft zu organisieren. An der Konferenz nimmt heute auch Kanzlerin Angela Merkel teil. ulb

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