Zahlen und Fakten: Wichtiges zur Brandenburg-Wahl

Zahlen und Fakten : Wichtiges zur Brandenburg-Wahl

Zahlen: Brandenburg hat rund 2,5 Millionen Einwohner, davon sind etwa 2,1 Millionen Männer und Frauen wahlberechtigt. Es treten elf Parteien an.

Parlament: Dem Landtag gehören in der Regel 88 Abgeordnete an. Erringt eine Partei mehr Direktmandate in den 44 Wahlkreisen als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis zustehenwürden, kommt es zu Überhang- und Ausgleichsmandaten.

Sitzverteilung: Stärkste Kraft in Brandenburg bei der Landtagswahl 2014 wurde die SPD mit 31,9 Prozent der Stimmen. Das brachte ihr 30 Sitze ein. Die CDU kam auf 23 Prozent und auf 21 Mandate. Die Linke erreichte 18,6 Prozent und 17 Sitze. Die Grünen bekamen 6,2 Prozent, was sechs Sitze bedeutete. Nicht mehr im Landtag vertreten war die FDP. Erstmals zog die AfD mit 12,2 Prozent ein (elf Sitze).

Umfragen: SPD und CDU sowie die Linke mussten in den jüngsten Umfragen herbe Verluste hinnehmen. Grüne und AfD hingegen konnten hinzugewinnen. In der jüngsten Umfrage von Infratest dimap kam die AfD auf 22 Prozent, gleichauf mit der SPD. Die Grünen erhielten 12, die Linke erreichte 15 Prozent. Die FDP kam auf 5 Prozent.

Optionen: Die Regierungsbildung dürfte schwieriger werden als bei der vorangegangenen Wahl. Je nachdem, welche Umfrage man zugrunde legt, sind unterschiedliche Bündnisse möglich. Falls die AfD stärkste Kraft wird, würde wohl keine andere Partei mit ihr koalieren wollen. Spekuliert wird derzeit unter anderem über ein rot-grün-rotes Bündnis.

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