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Verbände wollen Wechselunterricht an Gymnasien starten

Saarbrücken : Verbände wollen Wechselunterricht an Gymnasien starten

Die Grundschüler sind seit Montag wieder im Präsenzunterricht, nun sollen nach dem Willen von Vertretern von Eltern, Lehrern und Schulleitern auch die Gymnasiasten folgen – vorausgesetzt die Inzidenzwerte steigen nicht wieder stark an.

„Wochenweiser Wechselunterricht unter den gegenwärtigen Bedingungen ist vertretbar“, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung der Landeselternvertretung Gymnasien (LEV Gymnasien), sowie des Saarländisches Philologenverbands (SPhV) und der Vereinigung der Oberstudiendirektoren (VOS). Man befürworte „den Präsenzunterricht an Gymnasien unter Einhaltung der Abstandsregeln zu starten.“ Sowohl für Eltern als auch für Lehrkräfte und Schulleiter stehe der Gesundheitsschutz an oberster Stelle, betonen die Unterzeichner unisono. Dennoch plädieren sie für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts trotz der Virusmutationen als Risikofaktor.

Die Auswirkungen des Lockdowns beträfen Schüler sehr unterschiedlich. So rückten beispielsweise die Schüler der Klassenstufe 11, die bereits in der Einführungsphase der Oberstufe von Schulschließungen betroffen waren, auf andere Weise in den Fokus als die Schüler der Unterstufe, die zum Teil gar nicht richtig am Gymnasium haben ankommen können. Wieder anders stelle sich die Situation der Mittelstufenschüler dar. Man brauche daher ein klares pädagogisches Konzept für den Start des Wechselunterrichts.