Stimmungslage nicht aufgegriffen: Ostbeauftragter sieht Fehler der CDU in Ostdeutschland.

Kein Blick auf die Stimmungslage : Ostbeauftragter sieht Fehler der CDU in Ostdeutschland

(afp) Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), hat seiner Partei Fehler im Umgang mit Ostdeutschland attestiert. Die CDU habe es nicht geschafft, die Stimmungslage der Bürger dort aufzugreifen und zu zeigen, dass sie deren Interessen im Blick habe, sagte Hirte am Montag im "Tagesgespräch" des SWR.

Als Beispiel nannte Hirte die Migrationspolitik, aber auch die Themen Mobilität und Klimaschutz, mit denen sich viele Menschen im Osten schwer täten. Dies seien „Punkte, wo Bürger sich in den letzten Jahren nicht nur aufgehoben gefühlt haben bei der CDU", sagte der Ostbeauftragte. Es gebe erhebliche Unterschiede in Ost und West, was die Struktur angehe: So sei der Osten deutlich ländlicher und viel kleinteiliger. Es fehlten die großen internationalen Unternehmen, die auch attraktive hochbezahlte Jobs anböten. Hier sei die Politik in der Verantwortung, Benachteiligungen anzugehen, sagte der CDU-Politiker.

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