Skepsis gegenüber Migranten lässt laut Studie der Bertelsmann Stiftung nach

Bertelsmann Stiftung : Skepsis gegenüber Migranten lässt laut Studie nach

Die Deutschen gehen einer Studie zufolge zunehmend pragmatisch mit dem Thema Migration um. Zwar meine immer noch die Hälfte der deutschsprachigen Bevölkerung, es gebe zu viel Zuwanderung, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Erhebung der Bertelsmann Stiftung.

Doch gleichzeitig sehen fast zwei Drittel Vorteile der Einwanderung als Mittel gegen eine alternde Gesellschaft und Fachkräftemangel. Auch gelten Einwanderer, die in Deutschland arbeiten oder studieren, bei Behörden (79 Prozent) und Bevölkerung (71 Prozent) mehrheitlich als willkommen. Die Aufnahmebereitschaft, die während des Anstiegs der Flüchtlingszahlen im Jahr 2015 deutlich zurückgegangen war, ist ebenfalls wieder gestiegen. Während vor zwei Jahren mehr als jeder Zweite (54 Prozent) die Ansicht vertrat, Deutschland habe bei der Aufnahme von Flüchtlingen seine Belastungsgrenzen erreicht, seien es heute 49 Prozent.