Seit Wiedervereinigung: Mehr Beschäftigung, weniger Vollzeitjobs

Bilanz nach fast 30 Jahren : Es gibt mehr Beschäftigte, aber weniger Vollzeitjobs

Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich in den vergangenen fast drei Jahrzehnten stark gewandelt: Gab es 1991 noch 28,9 Millionen Vollzeitbeschäftigte, waren es 2018 nur noch 24,7 Millionen. Parallel dazu ist die Zahl der Teilzeitbeschäftigten deutlich von 6,3 auf 15,9 Millionen gestiegen.

Das zeigen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die der SZ vorliegen. Aktuell gibt es demnach insgesamt 40,6 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland – rund 5,4 Millionen mehr als kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, die im Osten zunächst mit massiven Arbeitsplatzverlusten verbunden war.

Der Arbeitsmarkt im Saarland ist derweil weiter im Aufwind: Die Arbeitslosenzahl sank im April um 400 auf 31 700. Geringer fiel die Arbeitslosigkeit an der Saar zuletzt 1981 aus.

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