CSU-Chef: Seehofer rückt ab von Schwarz-Grün

CSU-Chef : Seehofer rückt ab von Schwarz-Grün

CSU-Chef Horst Seehofer kann sich nicht zuletzt wegen des Streits um die Zukunft der Verbrennungsmotoren nach der Bundestagswahl am 24. September keine Koalition mit den Grünen mehr vorstellen. „Ich habe in den letzten Wochen und Monaten zwischen den Zeilen immer wieder angedeutet, man könnte auch mit den Grünen reden, sondieren. Aber das haben die jetzt kräftig verspielt“, sagte der bayerische Ministerpräsident im Interview mit der „Abendzeitung“. Als weitere Gründe für eine Unvereinbarkeit der Positionen nannte der bayerische Ministerpräsident die Steuerpolitik der Grünen sowie die Meinungsdifferenzen bei der Zuwanderung und der inneren Sicherheit – „das können wir nicht machen“.

CSU-Chef Horst Seehofer kann sich nach der Bundestagswahl keine Koalition der Union mit den Grünen mehr vorstellen – nicht zuletzt wegen des Streits um die Zukunft der Verbrennungsmotoren. „Ich habe in den letzten Wochen und Monaten zwischen den Zeilen immer wieder angedeutet, man könnte auch mit den Grünen reden, sondieren. Aber das haben die jetzt kräftig verspielt“, sagte der bayerische Ministerpräsident der „Abendzeitung“. Als weitere Gründe nannte er die Steuerpolitik der Grünen sowie die Meinungsdifferenzen bei der Zuwanderung und der inneren Sicherheit. Dagegen sieht Seehofer die FDP um Parteichef Christian Lindner weiter als einen potenziellen Koalitionspartner.

Mehr von Saarbrücker Zeitung