Polizeigewerkschaft für festen Zuschuss zur Einbruchsicherung

Polizeigewerkschaft für festen Zuschuss zur Einbruchsicherung

„Der einmalige Zuschuss sollte 20 Prozent dessen betragen, was jemand für die Einbruchsicherung aufwenden muss“ sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, der „Saarbrücker Zeitung“.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat sich für einen festen Zuschuss ausgesprochen, wenn Bürger ihre Häuser oder Wohnungen besser gegen Einbrüche sichern wollen. Wendt sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Der einmalige Zuschuss sollte 20 Prozent dessen betragen, was jemand für die Einbruchsicherung aufwenden muss."

Die vom Fraktionsvorsitzenden der Union, Volker Kauder (CDU), vorgeschlagene steuerliche Verbesserung sei zwar von der Zielsetzung her richtig, aber "nicht das geeignete Instrument. Wir haben schon viel zu viele steuerliche Ausnahmetatbestände", so Wendt. Demgegenüber sei eine Zuschussregelung einfacher umzusetzen und zu handhaben. Zugleich forderte Wendt, für Neubauten die Bauvorschriften zu ändern. "Wenn jemand ein Haus baut, müssen Sicherheitseinrichtungen künftig zum bautechnischen Standard gehören."

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